Vorstellung eines gewerblichen Berufs – Werkstoffprüfer/-in Metalltechnik

Hallo zusammen,

heute möchte ich Euch einen weiteren Beruf vorstellen, den man bei SEISSENSCHMIDT lernen kann: den Werkstoffprüfer im Bereich Metalltechnik. Wenn ihr auf Weiterlesen klickt, erfahrt ihr mehr über den Beruf und die Ausbildung bei uns.

Die Aufgabe von Werkstoffprüfern ist, wie die Bezeichnung schon sagt, das Prüfen von Werkstoffen. Hier, bei SEISSENSCHMIDT, sind das Werkstoffe aus dem Bereich der Metalltechnik. Speziell gesagt, ist das Tätigkeitsgebiet der Werkstoffprüfer also das der Metallographie. Bevor die Freigabe für eine Serienproduktion erfolgen kann, werden die Wärmebehandlungszustände und Schadensbilder unserer Schmiedeteile geprüft und interpretiert. Dann kann entschieden werden, ob sie für die Serienproduktion geeignet sind. Auch die allgemeinen Bau- und Edelbaustähle, die bei uns eingesetzt werden, müssen dafür metallographisch untersucht werden. Das sind sehr wichtige Aufgaben, denn es müssen alle Fehler, die mit den Werkstoffen zu tun haben, sofort erkannt und gemeldet werden.
Um Fehler zu erkennen werden die Teile mithilfe verschiedener Verfahren, wie Spektroanalysen, Härteprüfungen und Zugversuchen, genauestens kontrolliert. Die Eigenschaften wie Härte, Formbarkeit und Festigkeit sind dabei wichtige Dinge, auf die geachtet werden muss. Nur, wenn diese Eigenschaften von einem Werkstoff erfüllt werden, kann dieser für die Produktion verwendet werden. Von den Werkstoffprüfern werden zum Beispiel die Härteprüfungen nach gängigen Verfahren vorbereitet und durchgeführt. Auch die Probenvorbereitung (Trennen & Einbetten, Schleifen & Polieren, Ätzen) gehört zu den Aufgaben im Bereich der Werkstoffprüfung. Schlussendlich werden die Ergebnisse aus den Proben dann noch dokumentiert und die Wärmebehandlungszustände interpretiert.
Die Ausbildung zum Werkstoffprüfer dauert bei uns dreieinhalb Jahre. Zunächst lernt man die Grundlagen für die Prüfungen, also den Ablauf von Versuchen, die Instandhaltung der Arbeitsgeräte sowie wie die Werkstoffe überhaupt bearbeitet werden. Anschließend wird den Azubis viel über die Werkstoffeigenschaften und Proben beigebracht. Da die Abläufe natürlich auch zum Teil automatisiert werden können, gehören auch die Überwachung der Abläufe und die Fehleranalyse zu den Inhalten der Ausbildung. Am Ende der Ausbildung ist man dann selbstständig in der Lage, Werkstoffeigenschaften genauer zu bestimmen, sie zu ändern und man kann feststellen, warum Teile fehlerhaft sind.

Als Werkstoffprüfer solltest Du sehr genau und präzise arbeiten und ein großes Interesse an naturwissenschaftlichen und technischen Fächern haben. Wenn Du meinst, dass dieser Beruf etwas für Dich ist, dann schau gerne hier nach:  https://www.deine-staerke.de/ausbildungsberufe/werkstoffpruefer-in-metalltechnik.html. Dort findest Du weitere Informationen! 🙂

Bis dahin,

Johanna

Hinweis: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird im Plural auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für beide Geschlechter.

Ausbildung, Metalltechnik, Werkstoffprüfer

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