Die Probezeit

Hallo zusammen,

der Begriff Probezeit in einem Ausbildungs- ist für viele mit Unbehagen verbunden. Das liegt oft daran, dass man nicht weiß, was dahintersteckt. Um Euch Eure Angst zu nehmen, erklären wir Euch, was die Probezeit eigentlich ist und wie sie abläuft. Wenn Ihr also mehr darüber erfahren wollt, dann klickt doch einfach auf Weiterlesen.

In der Probezeit soll sich der Auszubildende vergewissern, ob der gewählte Beruf das Richtige für ihn ist und ob er die Ausbildung in dem Unternehmen absolvieren möchte. Der Arbeitgeber schaut sich an, ob der Auszubildende die beruflichen Grundanforderungen erfüllt, ob er zuverlässig ist und sich in die Belegschaft integriert.

In den meisten Fällen verläuft die Probezeit problemlos und das Ausbildungsverhältnis wird nicht gekündigt. Also, kein Grund zur Sorge. 🙂

Die Probezeit ist bei einem Ausbildungsverhältnis gesetzlich vorgeschrieben und muss mindestens einen Monat andauern, maximal dürfen es vier Monate sein.

Die Dauer der Probezeit muss im Ausbildungsvertrag vereinbart werden, ansonsten gilt die Mindestdauer.

In dieser Zeit kann das Arbeitsverhältnis mit einer Frist von zwei Wochen ohne Angabe von Gründen gekündigt werden. Die Frist muss nicht innerhalb der Probezeit enden. Möglich wäre also auch eine Kündigung am letzten Tag der Probezeit.

Wenn der Auszubildende aus krankheitsbedingten Gründen für mehr als ein Drittel der Probezeit nicht im Betrieb ist, kann die Probezeit verlängert werden. Dies muss zwischen beiden Parteien schriftlich vereinbart werden.

Kündigungsschutz in der Probezeit haben allerdings Schwangere, Azubis mit schwerer Behinderung und Mitglieder der Jugend- und Auszubildendenvertretung.

Der Kündigungsschutz für alle anderen beginnt nach der Probezeit. Jetzt kann der Auszubildende nur noch außerordentlich, das heißt bei groben Verstößen, gekündigt werden.

Sollte der Azubi nach der Ausbildung übernommen werden, kann der Arbeitgeber eine Probezeit von höchstens 6 Monaten veranschlagen. Dies ist jedoch nicht gesetzlich vorgeschrieben.

Ich hoffe, Ihr seid jetzt gut über die Probezeit informiert. Solltet Ihr dennoch Fragen haben, dann lasst doch einfach einen Kommentar da.

Celine 🙂 

Ausbildung, Erfahrungen, Probezeit, Unternehmen

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