Das Ende unserer Berufsschulzeit

Hallo Leute,

Ende August ging es für uns, Johanna und Franzi, wieder in die Berufsschule, denn unser dritter und somit letzter Schulblock begann. Wenn Ihr wissen möchtet, wie es uns in der Schule erging und wie unser Fazit zur Berufsschulzeit speziell im Blockmodell ausfällt, klickt gerne auf Weiterlesen.

Unser letzter Schulblock war vom Ablauf gleich wie die anderen beiden Blöcke. Allerdings war dieser mit 3 Monaten der kürzeste von allen drei Schulblöcken, was letztendlich mehr Stress für uns bedeutete. Dadurch, dass die Anzahl der Klausuren pro Fach gleich blieb, mussten wir mehr Klausuren pro Woche schreiben. Zudem haben wir in diesem Block alle noch intensiver für die Klausuren gelernt, denn die Noten des dritten Blocks sind die, die am Ende auch auf unserem Berufsschulzeugnis stehen.
Generell aber können wir und auch die Lehrer bestätigen, dass man aufgrund des Blockunterrichts besser lernt und durch den täglichen Unterricht viel mehr „im Stoff drin“ ist. Das hat sich auch positiv auf unsere Noten des Berufsschulabschlusszeugnisses ausgewirkt, die bei allen sehr zufriedenstellend waren. 🙂 Auch unsere kleine Klassenstärke mit am Ende neun Schülern hat dazu beigetragen, da die Lehrer auf jeden individuell eingehen konnten. Trotzdem ist die Zeit natürlich stressig, denn trotz des täglichen Unterrichts und der vielen Klausuren sind auch Hausaufgaben oft nicht ausgeblieben. Leider fiel die vorgezogene Abschlussprüfung von Johanna in die letzte Schulwoche, sodass hier doppeltes Lernen angesagt war. Trotzdem können wir beide bestätigen, dass es machbar ist und man sich keine Sorgen machen muss.

Wir wissen es sehr zu schätzen, dass unsere Klasse sehr klein war, denn dadurch hat sich der Unterricht oft eher wie eine Gruppenarbeit angefühlt. Außerdem hat das dazu beigetragen, dass wir uns immer super verstanden haben. Auch mit den Lehrern hatten wir alle ein gutes Verhältnis, sodass die Zeit in der Berufsschule immer sehr schön war.

Unser letzter Schultag wäre eigentlich der 29.11. gewesen, aber wir durften an unseren letzten beiden Schultagen zum Abschluss der Berufsschulzeit zusammen Ausflüge unternehmen. Deshalb ging es für uns Donnerstag zunächst zur DASA (Deutsche Arbeitsschutzausstellung) nach Dortmund und danach noch gemeinsam etwas essen und auf den Weihnachtsmarkt. Freitag durften wir dann noch an einer Krombacher-Besichtigung teilnehmen und waren als Ausklang noch auf dem Weihnachtsmarkt in Siegen. So konnten wir nochmal die Zeit als Klasse genießen und hatten viel Spaß zusammen.

Was wir beide als schade und einen Nachteil des Blockunterrichts empfunden haben, ist die relativ lange Zeit, in der wir nicht im Unternehmen sind. Während der 3-4 monatigen Schulzeit hatten wir leider wenig Kontakt zum Unternehmen. Das hat manchmal dazu geführt, dass wir uns nach einem Schulblock im Unternehmen etwas fremd gefühlt haben und uns für ein paar Tage wieder neu eingewöhnen mussten. Andersrum allerdings genauso, denn der Arbeits- und Berufsschulalltag sind sehr unterschiedlich.

Als Fazit können wir sagen, dass für uns persönlich der Blockunterricht sehr gut und sinnvoll war, da uns die Berufsschulzeit erleichtert wurde. Im Vergleich zum Teilzeitunterricht haben aber beide Modelle ihre Vor- und Nachteile und es lässt sich pauschal nicht sagen, welches Modell besser ist. Wir waren mit unserer Berufsschulzeit trotz kleinerer Probleme sehr zufrieden und sind jetzt froh, den Berufsschulteil der Ausbildung abgeschlossen zu haben.

Bis dahin,

Franzi und Johanna

Berufsschule, Blockunterricht, ESBK Halver, SEISSENSCHMIDT

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.